Kunststofffenster

PVC ist als Material der wichtigste Grundstoff für Fensterrahmen. Es schützt Fenster vor Regen, Schnee, Eis und Sonnenlicht sowie weiteren Umwelteinflüssen. Die Lebensdauer kann hierbei bis zu 40 Jahren betragen. Im Gegensatz zu Holz oder Aluminium benötigt Kunststoff keinen weiteren Schutz in der Art wie jährliche Lackierung. Heutzutage sind Kunststofffenster zu 100 % recycelbar und weisen somit eine gute Ökobilanz auf.

Es besteht die Möglichkeit durch Wärmedämmungsglas, Profile mit integrierter Dämmung und einem ordentlichen Dichtungssystem den Energieverbrauch zu senken. Eine fachgerechte Montage ist dazu notwendig damit die Wärmedämmung erreicht wird. Somit bietet Ihnen der Kauf neuer Fenster eine perfekte Basis um ihren Energieverbrauch langfristig zu senken.

Kunststofffenster bieten Ihnen heutzutage auch einen Schallschutz und steigern somit den Wohnkomfort da störende Geräusche nicht ins Haus gelangen können. Achten Sie beim Kauf auf die Art der Dichtung sowie die Form der Flügelrahmen und der eingesetzten Schallschutzverglasung. Bereits eine Reduzierung um 10 dB wird subjektiv wie eine Halbierung des Lärms wahrgenommen.

Kunststofffenster enthalten im Rahmen und im Flügel meist eine Verstärkung aus Stahl bzw. Aluminium oder in der neuesten Version auch eine mit Glasfaser verstärkte Rahmenkonstruktion. Nachteil hierbei ist die etwas dickere Rahmenstärke, was sich negativ auf das thermische Verhalten auswirken kann.

In der Regel bestehen Kunststofffenster aus zwei Teilen, einem festen Rahmen sowie einer beweglichen Öffnungseinheit. Dabei wird der Rahmen wind- und wetterdicht in die Maueröffnung eingebaut. Für die Abdichtung beim Einbau des Rahmens wird meistens PU Schaum verwendet. Über dem Fenster bzw. der Maueröffnung findet man meistens einen Fenstersturz um die Stabilität zu erhöhen.

Früher wurde anstelle von Glas auch Leinenstoff oder Pergament als Füllung benutzt. Heutzutage erhält man Ornamentglas, Milchglas oder elektrisch umschaltbare Transluzenz.Neue Kunststofffenster tragen einen Beitrag zum Klimaschutz bei aufgrund der geringeren Heizkosten. Die Neuanschaffung ist auf jeden Fall zu aller erst einen Kostenpunkt, jedoch eine langfristig lukrative Entscheidung. Heutzutage können Fenster auch direkt online bestellt werden. Viele Anbieter nutzen dazu eine Onlinekonfiguration mit dem Sie die Fenster individuell gestalten können. Bezahlung kann in der Regel per Vorkasse oder auch gegen Rechnung abgewickelt werden. Per Spedition werden dann die Kunststofffenster an den Kunden ausgeliefert. Nutzen Sie unser Portal um verschiedene Anbieter zu vergleichen und damit den Rest möglichsten Preis zu erzielen.

Kunststoff-Fensterrahmen Reinigung

Auf keinen Fall sollten Sie die Rahmen eines Kunststofffensters trocken abreiben, da sonst unschöne Kratzer entstehen können. Am besten reinigen Sie das Fenster vorab mit einem Handfeger. Leicht verschmutzte Kunststofffenster können Sie auch mit lauwarmem Wasser und einem einfachen Spülmittel oder Neutralreiniger reinigen. Am Ende sollten Sie mit einem feuchten Tuch nachwischen. Je älter ein Kunststofffenster wird, desto spröder wird das Material. Dadurch entsteht beim Kunststofffenster ein größerer Pflegebedarf und eventuell eine zusätzliche Versiegelung. Sollten durch Rauch oder andere Abgase normale Küchenreiniger nicht den Schmutz entfernen, so kann auch mit Backofenspray der Rahmen gereinigt werden. Chlorhaltige Reinigungsmittel sollten auf jeden Fall vermieden werden da dadurch das Kunststoff schnell gelblich sich verfärben könnte. Zu empfehlen ist auch eine Dichtungspflege die Sie an den Dichtungen des Fensters einreiben und somit eine Austrocknung vermeiden. Mit Spiritus oder Terpentin können Sie Farb- und Lackreste vom Rahmen leicht entfernen.